Umwelt und Natur

Fahrplan für Freizeit mit Natur im Kollunder Wald steht

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Kollund
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Der Kollunder Wald soll die Artenvielfalt schützen und zugleich Naherholungsgebiet sein. Foto: Den Danske Naturfond

Areal an der Flensburger Förde soll als Natur- und Naherholungsgebiet gestaltet werden. Die Kommune Apenrade hat dafür 500.000 Kronen zur Verfügung gestellt.

„Den Danske Naturfond“ hatte im September 2017 bekanntlich den Kollunder Wald erworben mit dem Ziel, die Artenvielfalt (Biodiversität) zu schützen und zu fördern. Der Naturfonds hat auch signalisiert, den 130 Hektar großen Wald als Naherholungsgebiet Menschen nördlich und südlich der Grenze zugänglich zu machen und Freizeitaktivitäten zu schaffen unter der Voraussetzung, dass sie Rücksicht auf die Naturwerte nehmen.

Die Kommune Apenrade unterstützt den Ausbau rekreativer Maßnahmen im Wald und hat eine Zusammenarbeit mit dem Naturfonds vereinbart. Der Stadtrat hat dafür 500.000 Kronen zur Verfügung gestellt. Der Technik- und Umweltausschuss steuert 100.000 Kronen Betriebsmittel bei. Es ist ein Nutzerrat mit Vertretern sowohl von der dänischen als auch der deutschen Seite gebildet worden. Erste Aufgabe war es, einen Plan und Rahmenbedingungen für das Freizeitleben im Kollunder Wald mit auszuarbeiten. Dieser Plan ist erstellt. Er beinhaltet unter anderem neue Pfade, Übernachtungsmöglichkeiten, Außenküche, Parkplätze und neues Informationsmaterial. Die Maßnahmen sind für Wanderer, Fahrradfahrer und Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen gedacht.

In zwei Phasen sollen die Maßnahmen bis 2021 umgesetzt sein, wobei das Haus im Molevej 24 als eine Art Vermittlungscenter mit eingeplant ist. Der Nutzerrat ist breit aufgestellt. Von dänischer Seite sind Repräsentanten von „Bov Lokalråd“, „Frilufts-rådet“, vom Naturschutzverein, „Destination Sønderjylland“ und vom ornithologischen Verein vertreten. Von deutscher Seite sind Repräsentanten von der Stadt Flensburg und der Gemeinde Harrislee dabei.

Für die angedachten Maßnahmen wird von einem Investitionsbedarf von rund einer Million Kronen ausgegangen. Es werde daran gearbeitet, die noch fehlenden Mittel zu sichern, heißt es im Plan.

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