Umwelt und Natur

Tor zum Weltnaturerbe ist bereit

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Röm/Rømø
Zuletzt aktualisiert um:
Über einen Fußsteig geht es über eine neue Anhöhe hin zum Deich. Foto: Monika Thomsen

Die Einweihung des Projekts an der Auffahrt zum Römdamm ist für das Frühjahr vorgesehen.

Die Arbeiten für eine neue Art des Empfangs der Besucher, die sich zur Ferieninsel Röm aufmachen, sind größtenteils abgeschlossen. Dort, wo die Auffahrt zum Damm den Übergang zwischen der eingedeichten Kulturlandschaft in der Marsch und dem Wattenmeer als Weltnaturerbe markiert, wird das Naturerlebnis künftig für Besucher aus der Ferne, oder aus dem Nahbereich noch stärker vermittelt. Statt direkt über den Damm auf die Insel zu düsen, sollten die Urlauber und Tagesgäste erst mal am Fuß des Damms einen Stopp einlegen. Somit wird den Passanten sichtbarer als bisher vor Augen geführt, dass sie im Nationalpark unterwegs sind.

Die Aufmerksamkeit soll damit verstärkt auf die Einzigartigkeit dieser dänischen Naturlandschaft gelenkt werden. Der gewählte Ort ist die Stätte im Nationalpark, die von den meisten Touristen frequentiert wird. Von Scherrebek kommend ist rechter Hand ein Pfad angelegt worden, der über eine neu angelegte Warft führt. Von dort geht es über eine Fußgängerbrücke und eine Treppe auf den Deich hinauf. Da wird unter dem hohen Himmel der Blick auf die weit gedehnte flache Landschaft mit Marsch, Deichen, Kleigräben und das Vorland freigegeben. Südlich der Straße gibt es einen Parkplatz, und dort kann der Informationsdurst an Tafeln gestillt werden. „Das Projekt war wie angestrebt vor Weihnachten fertig.

Es fehlt noch der Feinputz, wie z. B. das Säen von Gras, das erst im Frühjahr erfolgen wird“, erklärt Projektleiterin Sara Lindholt vom Nationalpark Wattenmeer. Durch den vielen Regen habe es natürlich Herausforderungen gegeben, diese führten jedoch nicht zu Verzögerungen.

„Die Einweihung werden wir im Frühjahr durchführen, wenn das Gelände abgetrocknet ist“, so Lindholt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Das Projekt wird mit 2,5 Millionen Kronen aus Realdanias Topf für besondere Stätten in der Landschaft finanziert. Das Tonderner Tiefbauunternehmen Kjelkvist A/S hatte Mitte August die Arbeiten für das Projekt „Ankomst til Verdensarv og Nationalpark Vadehavet“ aufgenommen.

Mehr lesen