Sanierung

Das Alte Hafenamt ist bis auf Weiteres eingepackt

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Arthur Mathiesen vor dem Alten Hafenamt. Foto: Karin Riggelsen

Die Kommune Hadersleben saniert das erhaltungswürdige Haus in Hafennähe. Der Vorsitzende des Kunstvereins, Arthur Mathiesen, hofft auf eine Fertigstellung im August.

Arthur Mathiesen, Vorsitzender des Haderslebener Kunstvereins, ist dieser Tage oft am Hafen, wo er die Sanierungsarbeiten im Alten Hafenamt betreut.

Das erhaltungswürdige Haus, das laut Mathiesen aus der Feder des bekannten Architekten Peder Gram stammt, wird von der Kommune Hadersleben instand gesetzt:
„Die Kommune ist Hausbesitzer. Der Kunstverein hat das Gebäude nur gemietet und ist für das Hausinnere zuständig“, erklärte Mathiesen. Die Fassade wird saniert, verputzt und gestrichen, und die alten Fenster werden ausgebessert oder teilweise ersetzt:

„Ich hoffe, dass die Arbeiten zu unserem Saisonbeginn Mitte August abgeschlossen sind“, erklärte Mathiesen. Er steht seit nunmehr zehn Jahren an der Spitze des Vereins, der 370 Mitglieder zählt. Die Kunstfreunde haben jahrelang mit dem Gedanken gespielt, ein ehrgeiziges Bauprojekt mit einem Volumen von rund 35 Mio. Kronen am Hafen zu realisieren.

Projekt auf Eis gelegt

„Das Projekt ist auf Eis gelegt. Wir versuchen stattdessen, Stiftungsmittel zu bekommen, damit wir in den Ausstellungsräumen ein Oberlicht einrichten können. Dafür brauchen wir wahrscheinlich 500.000 Kronen“, so Mathiesen.

Ihm zufolge ist der Kunstverein Initiator eines Projekts am Theaterstieg, wo man in dem geschichtsträchtigen Lagergebäude der Familie Hansen ein „Gewächshaus“ für Kunst einrichten möchte.

Entsprechende Pläne seien, so Mathiesen, dem Ausschuss für Kultur und Freizeit vorgelegt worden. Das vierstöckige ehemalige Tabaklager bedürfe einer Renovierung, bevor es als Dreh- und Angelpunkt für Unternehmertum und Entwicklung von Kunst eingeweiht werden könnte. Die Initiatoren hoffen auf die Unterstützung der Kommune.
„Vorgesehen ist, dass das Anwesen in Besitz der Familie Hansen bleibt und nach der Sanierung vermietet wird“, so Mathiesen.

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