Umwelt

Ausweitung des Esbjerger Hafens: Deutsche Umweltministerin schaltet sich ein

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Fanø
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Svenja Schulze
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). Foto: dpa

Deutschlands Umweltministerin Svenja Schulze hat angekündigt, sich an ihren dänischen Amtskollegen zu wenden, um über die Folgen der Ausweitung des Esbjerger Hafens für das Wattenmeer zu sprechen. Auf der Insel Fanø kommt diese Nachricht gut an.

Die neue deutsche Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat in einem Brief an die Bürgermeisterin der Insel-Bürgermeisterin von Fanø, Sofie Valbjørn (Alternative), angekündigt, sich angesichts der geplanten Ausweitung des Esbjerger Hafens an Dänemarks Umweltminister Jakob Ellemann-Jensen wenden zu wollen. Das berichtet TV Syd.

In grau Teile der geplanten Hafenerweiterung – links die Insel Fanø. Foto: Esbjerg Havn

Treffen in den Niederlanden

Am Donnerstag und Freitag trifft die Bundesministerin im niederländischen Leeuwarden auf einer Trilateralen Wattenmeerkonferenz auf Ellemann-Jensen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Gewerbe, Natur und Technik der Kommune Fanø, Christian Lorenzen (Kons.), sagte TV Syd, er freue sich über das deutsche Engagement und setze Hoffnung in den neuen dänischen Umweltminister, der ein „viel grüneres Profil“ habe als sein Amtsvorgänger.

Anfang Mai hatte Valbjørn Umweltministerin Schulze angeschrieben, weil es auf Fanø große Besorgnisse angesichts der geplanten Ausweitung des Hafens von Esbjerg um eine Million Quadratmeter gibt. Das Wattenmeer ist auf mehreren Ebenen geschützt – in Natura 2000-Gebieten, als Nationalpark Wattenmeer uns als UNESCO-Welterbe.

Die Münsteranerin Svenja Schulze ist seit dem 14. März 2018 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit als Nachfolgerin ihrer SPD-Parteifreundin Barbara Hendricks. Jakob Ellemann-Jensen ist seit dem 2. Mai 2018 dänischer Minister für Umwelt und Ernährung und löste seinen Parteifreund Esben Lunde Larsen ab.

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