Kunstraub

Gestohlenes Nolde-Bild soll nach Dänemark zurückkehren

Sara Wasmund
Sara Wasmund Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Scanpix

Ein Gemälde von Emil Nolde, das 2014 in Westjütland gestohlen worden war, ist in Norddeutschland sichergestellt worden und soll in die Ølstruper Kirche zurückkehren.

Das Emil Nolde-Werk „Christus zu Emmaus“ („Middag i Emmaus“) hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im März 2014 wurde das 60 mal 80 Zentimeter große Gemälde aus der Ølstruper Kirche bei Ringkøbing in Westjütland gestohlen. Ende letzten Jahres ist das auf 10 Millionen Kronen geschätzte Werk in Norddeutschland wieder aufgetaucht. Das schreibt das dänische Nachrichtenbüro Ritzau mit Verweis auf Ekstra Bladet.

„Das Bild soll später nach Dänemark überstellt werden und zurück in die Ølstruper Kirche gebracht werden“, so Wachleiter Jens Claumarch von der zuständigen Regionalpolizei.

Ende November 2017 habe die Polizei in Schleswig-Holstein der dänischen Reichspolizei mitgeteilt, dass eine Gruppe Krimineller im Besitz des Gemäldes war und sich „Christus in Emmaus“ nun in Polizeigewahrsam befinde. Das Gemälde stammt aus dem Jahr 1904.

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