Kopenhagen - 04. Juli 2012 - von Jens Kragh Iversen
18 Monate Sperre für Alex Rasmussen
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| Alex Rasmussen (rechts) und Michael Mørkøv bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Foto: dpa |  |
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Michael Mørkøv lebt in diesen Tagen bei der Tour de France seinen Traum, sein langjähriger Weggefährte auf der Bahn, Alex Rasmussen, erlebt gleichzeitig einen Albtraum. Der 28-jährige Rad-Profi muss wegen dreimaliger Verletzung der Meldepflicht über seinen Aufenthaltsort eine 18-monatige Dopingsperre absitzen, obwohl er im November 2011 vom Dopingausschuss von Danmarks Idræts-Forbund (DIF) wegen einer vom internationalen Radsport-Verband UCI zu spät erteilten Verwarnung freigesprochen worden war.
Die UCI ging in die Berufung und nun hat der internationale Sportgerichtshof CAS den Freispruch umgestoßen und eine 18-monatige Sperre verhängt. Alex Rasmussen fällt somit für die Olympischen Spiele in London auf, wo er mit dem Bahn-Vierer die Silbermedaille von den Olympischen Spielen 2008 in Peking verteidigen wollte.
„Das ist ein Skandalurteil. Mir geht es sauschlecht, alles ist zerstört“, schimpft Alex Rasmussen.
„Das ist ein herber Rückschlag für uns. Er ist ein wichtiger Mann für die Mannschaft – das ist traurig für ihn und für uns“, sagt Bahn-Nationaltrainer Lars Bonde, der aber die Entscheidung akzeptiert: „Es ist mehr als unglücklich, dass das Urteil erst jetzt kommt. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich das System und das Regelwerk voll unterstütze, die zu diesem Urteil geführt haben.“
Alex Rasmussen war am 1. Februar und 1. Oktober 2010 von der nationalen Antidopingagentur sowie am 28. April 2011 von der UCI unauffindbar gewesen.