Es gibt Meldungen, die möchte man weder schreiben noch lesen, zum Beispiel, dass in den nächsten 30 Tagen nicht mit Sommer zu rechnen ist. Dass es regnet, sehe ich auch bei einem Blick aus dem Fenster. Da möchte ich mir doch wenigstens die Illusion erhalten, dass es morgen besser werden könnte. Andererseits kann man auch positiv denken und einmal all die guten Seiten des schlechten Wetters entdecken: 1. Weder Rasen noch Rosen müssen bewässert werden. 2. Rasenmähen entfällt, weil der Rasenmäher im aufgeweichten Boden versinkt. 3. Die Zahl der Hautkrebsfälle geht zurück. 4. Es staubt nicht beim Autofahren über Feldwege. 5. Endlich können all die liegen gebliebenen Bücher gelesen werden, weil man ja nicht im Garten arbeiten kann. 6. Die Museen brauchen weniger Zuschüsse, weil sie einen Besucherstrom verzeichnen können. 7. Die Autos verbrauchen weniger Benzin, weil die Klimaanlage nicht laufen muss. 8. Spanien, Italien und Griechenland bekommen Geld in die Kassen, weil die sonnenhungrigen Dänen bei ihnen Urlaub machen. Die anderen Euro-Staaten müssen deshalb weniger Hilfsgelder zahlen. 9. Die Anschaffung der Gummistiefel macht sich endlich bezahlt. 10. Die Regentonne ist für die nächsten Jahre gefüllt. Alles eine Frage der Perspektive also und des positiven Denkens. Auch Regen kann schön sein.