Hadersleben/Haderslev - 04. Juli 2012 - von Karin Friedrichsen
Sommerliche Jobpatrouille schaut Freizeitjobbern über die Schulter
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| Maj-Britt Skjøth und Freizeitjobber Hjalte Kofoed mit den Patrouillegängern Kasper Hvid, Dan Larsen, Stine Winther. Foto: Karin Friedrichsen |  |
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Die Jobpatrouille der beiden Gewerkschaften „Fagligt Fælles Forbund“ (3 F) und „Handels og Kontorfunktionærernesforbund“ (HK) ist wieder unterwegs und zwar in nicht gerade geheimer Mission: Gestern waren die Ehrenamtlichen und Koordinator Dan Larsen von der Gewerkschaft „Fag og Arbejde“ (FOA) in Hadersleben, wo sie Betriebe aufsuchten und Jugendliche direkt ansprachen. Zielgruppe der Jobpatrouille sind Freizeitjobber im Alter von 13 bis 18 Jahren. Die Aktivisten sprechen mit den Arbeitgebern und den jungen Angestellten über ihre Rechte, die Sicherheit am Arbeitsplatz und den Lohn.
Die sommerlichen Kontrollbesuche haben aber auch den Vorteil, so Koordinator Dan Larsen, dass die Gewerkschaften in eigener Sache unterwegs sein können, potenzielle neue Mitglieder auf die Möglichkeiten, die eine Mitgliedschaft einer Gewerkschaft bieten, aufmerksam zu machen. Erste Anlaufstelle in der Fußgängerzone war „Sportmaster“. In dem Fachhandel für Sportartikel war alles „tipptopp perfekt“, stellten die Patrouillengänger fest. Freizeitjobber Hjalte Kofoed (16) arbeitet seit dem Herbst 2011 bei Sportmaster. Er ist, wie sich bei dem Ausfüllen des Fragebogens herausstellte, vollauf zufrieden. Der Lohn entspricht dem Tarif, und gefährliche Arbeitssituationen hat er auch noch keine erlebt. „Ich arbeite gerne hier“, so der Student des Handelsgymnasiums. Nach einem kurzen Gespräch mit der stellvertretenden Geschäftsleiterin, Mai-Britt Skjøth, konnten Larsen und sein Team getrost weiterziehen. Die Jobpatrouille, die bis 2011 in Regie des Gewerkschaftsverbandes LO lief, gibt es seit 1979. Durchschnittlich t werden allein in Nordschleswig 800 Freizeitjobber und Betriebe besucht.