Schmedagger/Smedager - 10. Juli 2012 - von Iben Hauschultz
Beringen große Attraktion
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| Viele nutzten die Chance, die Storchenjungen zu Gesicht zu bekommen. Foto: Karin Riggelsen |  |
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Aus dem Beringen der beiden Jungstörche im Nest am Anwesen von Benny Appel und Birgit Johannsen, Schmedagger, am Sonntag wurde fast ein kleines Dorffest.
Aus Nah und Fern reisten Storchenfreunde an, die mit eigenen Augen oder durch Kamreaobjektive möglichst viel von der Aktion mitbekommen wollten. Das Beringen nahm Storchenexperte Hans Skov, der aus Seeland angereist war, vor; hautnah dabei der Kameramann von TV Syd.
Dass es überhaupt Junge gegeben hat ist schon eine Sensation, denn lange blieb der im vergangenen Herbst aus Schweden angeflogene – und deshalb Karlsson genannte – Storch allein. Im April dann landete endlich ein Weibchen – das auf den Namen Annika „getauft wurde“ – auf dem Dach in Schmedagger; und aus zwei wurde vier.
Dabei haben nach Befinden des Experten die beiden Elternvögel ganze Arbeit geleistet, denn das Wetter ist nicht gerade storchenjungefreundlich gewesen. Beide sind aber gut in Schuss.
Kritisch kann es aber in den nächsten Wochen werden, denn inzwischen sind die beiden Jungen so groß, dass die Eltern sie nur schwer gegen Wind und Wetter schützen können. Doch ihre Chancen stehen gut.
Ob die beiden Jungen männlichen oder weiblichen Geschlechtes sind, kann erst in einigen Wochen festgestellt werden. So bleiben die beiden vorerst ohne Namen.
Zur Feier des gestrigen Tages hatten Benny Appel und Birgit Johannsen ein Zelt aufgebaut und boten allen Schaulustigen Kaffee und Kuchen an und später gab es auch noch Grillwürstchen.