Sonderburg/Sønderborg - 20. Juni 2012 - von Sara Kannenberg
Netzwerk wirkt jetzt auch in bewegten Bildern
Nyt Netværk Sønderborg präsentiert eigenes Musikvideo und nimmt an UNESCO-Kampagne teil / „Eure Arbeit verdient Lob und Anerkennung“
 |  |
| Jens Peter Thomsen (V) gratulierte dem Netzwerk für die geleistete Arbeit. Foto: Kannenberg |  |
|
Wie hört es sich an, das Finden einer neuen Heimat in Sonderburg? Die Antwort auf diese Frage geben sie: Rund 100 Neudänen, die mit Hilfe von Nyt Netværk Sønderborg in den vergangenen acht Jahren Arbeit und Perspektive gefunden haben. Des weiteren jene rund 100 Mentoren, die willens sind und waren, Zuzügler in der anfangs befremdlichen Arbeitswelt an die Hand zu nehmen. Kurzum: Nyt Netværk Sønderborg muss es wissen. Und so schuf man in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit aus Mentoren, Organisation, SET und lokalen Künstlern ein eigenes Musikvideo, mit dem man Inhalte und Ziele der Organisation in bewegenden Bildern auf den Punkt bringt. Im Herbst beginnt der achte Verlauf, bei dem Mentoren aus dem lokalen Wirtschaftsleben Neudänen persönlich begleiten und anleiten. Die Arbeit der Organisation ist mehrfach preisgekrönt, u. a. erhielt man 2010 den Integrationspreis von Kronprinzessin Mary überreicht. Grund genug, fand Nyt Netværk, um sich mit einem Musikvideo zu präsentieren. Montagnachmittag lud man in die Zentrale von Sønderborg Erhvervs- og Turistcenter zur Premiere ein. Neben den Mentoren selbst – als Chor auf der Bühne – wirken Musikkünstler Richardt Nielsen sowie die Sänger Nikoline Simone Møller und David Ssempebwa in dem Video mit. Sie singen und rappen vom Respekt vor der Vielfalt, während Filmaufnahmen vom Alsensund, Klappbrücke, Solarpark Wollerup, Flughafen und SønderjyskE-Handballer über den Großbildschirm flimmern. Bilder, die von der Lebensqualität Sonderburgs überzeugen sollen. Und von der Qualität eines Netzwerkes, das Neuankömmlinge gekonnt an die Hand nimmt. „Es ist unglaublich, hier so viele junge Menschen mit glühenden Augen zu sehen“, so der Vorsitzende des Arbeitsmarktausschusses, Jens Peter Thomsen (V), Montag in seiner Rede zu den rund 50 Anwesenden. „Jetzt sendet ihr eure Botschaft in einem Musikvideo aus. Und zeigt mit Kreativität und Vielfalt, dass ihr Ergebnisse erzielt. Eure Arbeit verdient Lob und Anerkennung – auch von Seiten des Stadtrats“, so Thomsen, bevor das Musikvideo erstmals gezeigt wurde. Der gezeigte Clip hatte starken Applaus für bewegende zwei Minuten zur Folge. Mit dem Video nahm kürzlich an der UNESCO-Kampagne und dem Wettbewerb „Do One Thing For Diversity And Inclusion“ teil.