Düppel/Dybbøl - 10. August 2012 - von Sara Kannenberg
„Ein typischer Arnoldi“
18 Meter langes Kunstwerk in der Sportarena Skansen eingeweiht
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| Neun Farbkästen und ein typischer Stil: das Kunstwerk von Per Arnoldi Foto: Karin Riggelsen |  |
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Enthüllt werden konnte es nicht. „Für diese Größenordnung hatten wir kein passendes Laken“, so A. P. Hansen, der gestern als Vorsitzender des kommunalen Kunstfonds die Einweihung des neuen Kunstwerks in der Arena Skansen einleitete. Auf 18 Metern Länge an einer Wand von 100 Quadratmetern hat der international bekannte Künstler sein Werk „Grænsen“ platziert: Neun Rechtecke zwischen Dunkelblau und Gelb steigen an der Wand hängend farblich und räumlich nebeneinander auf. Ein Prozent der Baukosten, so ist es in der Kommune Usus, fließen in ein Kunstobjekt. Für Skansen konnte Per Arnoldi gewonnen werden. „Ist es ein Gemälde? Eine Skulptur? Oder ist es Architektur, die aus der Wand herausragt?“, fragte Arnoldi bei der Einweihung. Oder gar ein sich vom Wasser der Sonne hin öffnender Schlagbaum, wie der Vorsitzende von Dybbølhallerne, Claus Klaris, anregte? „Diese Farben, die Klarheit und Sichtbarkeit – das ist Per Arnoldi“, so Bürgermeisterin Aase Nyegaard (L). „Du stellst deine Kunst in New York, Japan oder Amsterdam aus. Und jetzt bei uns im kleinen Sonderburg.“ Ob Per Arnoldi glaube, dass Sonderburg am 24. August zur Kulturhauptstadt 2017 ernannt wird? „Das sollte sicher sein. Und nach dem 24. legen wir hier dann erst richtig los“, versprach Arnoldi.
Als Gäste war auch Architekt Hans Munk Hansen mit seiner Frau Birgit zugegen. Sie sind in Kopenhagen Nachbarn des Künstlers und urlauben derzeit im Sommerhaus in Dalsgård. „Ich bin begeistert. Ein typischer Arnoldi. Klar und präzise“, bewunderte Birgit Munk Hansen das Werk. „Man sieht es und fühlt sich gleich optimistisch. Eine sehr spannende Arbeit von Per Arnoldi.“