Tondern/Tønder - 09. August 2012 - von Iben Hauschultz
75 Kinder kamen zur Handballschule  |  |
| Als Gasttrainer für die U12 hatte TSF den U18-Nationalmannschaftstrainer Claus Hansen (links) engagiert. Gestern stand er der Tonderner Handballjugend für gute zwei Stunden mit Anleitung, Tipps und Tricks zur Verfügung. Foto: Iben Hauschultz |  |
| 75 junge Handballspieler zwischen 8 und 13 Jahren verbringen – trotz der sommerähnlichen Wetterlage – diese Woche in der Sporthalle in Tondern. Sie nehmen an der Handballschule 2012 des Tønder Sportsforening (TSF) teil. Da ist mit 25 Kindern in jeder Halle ordentlich was los und die Betreuer, allesamt Jugendliche und aktive Handballspieler des TSF, haben – besonders in der Gruppe U8 (die Acht- und Neunjährigen) – alle Hände voll zu tun. „Es bringt Spaß – und ich bin gerne dabei“, sagt Luise Lorenzen aus Abel. Sie und Rikke Hansen, Tondern, sind einige der Betreuerinnen bei den Jüngsten. „Und auch wir können davon etwas lernen“, fügt Rikke hinzu und nennt dabei „Respekt vor der Arbeit des eigenen Trainers. Man sieht, was der Job einem abverlangt“ als eine wichtige Erfahrung, die sie aus der Woche als Betreuerin der Rasselbande gewonnen hat. Die beiden durften – wie die übrigen 14 Betreuer auch – selbst das Programm für eine der Gruppen für die ganze Woche zusammenstellen. „Das ist Teil der Übung“, so Lars Semmelin Sønnichsen vom Veranstalter TSF. „Wir haben uns mit den zwei Supervisorn Flemming Sørensen und Morten Mose organistiert, die den jugendlichen Betreuern aus dem Klub helfen, das Programm den Rahmen für die Aktivitäten anzugleichen. Dabei lernen die jungen Leute auch, wie man andere anleitet. Auch das ist Aufgabe einer Handballschule“, meint Lars Semmelin Sønnichsen. Auf dem Programm der drei Gruppen steht neben Technik auch Trainieren von sozialen Fähigkeiten. Denn obwohl sich viele kennen, kommen jedes Jahr neue Spieler hinzu, die sich in der Gruppe zurechtfinden müssen, ebenso wie sich die „Einheimischen“ auf neue Mitglieder des Trupps einstellen müssen. In diesem Jahr kamen die Teilnehmer aus der ganzen Kommune. Flexible Cafeteria„Wir haben mit unserer Cafeteria-Leiterin Glück“, freut sich Lars S. Sønnichsen und meint damit, dass sie sofort bereit war, leichtes, nahrhaftes und für Kinderaugen ansprechendes Essen vorzubereiten. „Das ist ganz wichtig, dass das Mittagessen nicht zu schwer im Bauch liegt“, meint Lars, der sich an ein Jahr erinnert, in dem es Lasagne gab, was allen schmeckte, ihnen aber die Energie für den Nachmittag raubte. Das Gros der 75 Handballschüler spricht dem Bufett zu, das am Montag Mexikanische Pfannkuchen mit Gemüse- und Fleichfüllung bot, gestern Pastasalat und Hähnchenfleisch am Spieß und bunte Salatzutaten auftischte. Einige wenige hatten sicherheitshalber von zu Hause eine Brotdose mit, aus der sie zum Mittagessen die Brote von Mamma holten. |